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DEMENTUM sucht Astulf in der Mine,— eine multimediale Performance über die Entwicklungen der menschlichen Wahrnehmungsprozesse, von der Geburt, zum Kind sein, über das Erwachsen werden, zum Altern, zum Vergessen, zum Tod. Werden, Sein und Vergehen.
Der Fokus liegt auf menschlichen Zuständen, in denen die Grund-elemente der phänomenologischen Realitäten und ihrer Interpre-tationen von Inneren und Äusseren unkontrollierbaren Kräften in Frage gestellt werden.

Was bedeuten Begriffe wie Identität, Beziehung, Raum, Zeit,    Sprache, wenn sie der eigenen Wirklichkeit entgleiten?
Was passiert mit dem Menschen, wenn er anfängt, alles was ihn einzig macht, zu vergessen?
Wenn er seine Liebsten, Nächsten, nicht mehr erkennt?
Seinen Namen vergisst?
Nicht mehr alleine auf die Toilette gehen kann?

Wie gehen wir, die wir dem Menschen, dem dieses widerfährt, so nahe sind, damit um?

Unsere Kunst sucht eine Näherung, eröffnet den Raum, in dem wir Gedanken und Gefühle teilen können, in dem wir durch unmittelbare sinnliche Erfahrungen ein geteiltes Erlebnis kreieren das uns eine nähe zum unfassbaren des Vergessens, des Vergehens ermöglicht. Aus persönlichen Erlebnissen, aus der direkten Begegnung mit Demenz erkrankten Angehörigen, aus Gesprächen mit Demenz Kranken in und ihren Angehörigen, setzen wir die Elemente unserer Perfor-mance zusammen, von der Geburt bis zum Tod, konzentriert und ganz klein, nutzen wir alle technischen Möglichkeiten die wir beherrschen um Astulf in seine Mine zu begleiten.

DEMENTUM

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sucht Astulf in
der Mine

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